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a) Segellibellen (Libellulidae)
Vierfleck (Libellula quadrimaculata)
Vorkommen: Mai bis August an stehenden Gewässern aller Art. Höheres Vorkommen in und an Mooren. Keine Gefärdung. Der Vierfleck gehört zu den Segellibellen (Libellulidae). Diese Libelle ist leicht an den vier Flügelmalen (Pterostigma) je Flügelpaar zu erkennen. Männliche und weibliche Vierfleck-Libellen unterscheiden sich kaum. Ein Unterscheidungsmerkmal sind die Hinterleibsanhänge; beim Männchen gehen sie auseinander, beim Weibchen laufen sie eher gerade.
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Feuerlibelle (Crocothemis erythraea)
Vorkommen: Juni bis August an stehenden, nicht zufrierende Gewässern, Altwasser und Kiesgruben. Keine Gefärdung. Erkennungsmerkmal: Körper, Gesicht und Beine sind bei der männlichen Feuerlibelle vollkommen rot. Weibchen haben eine cremefarbene Färbung. Der Hinterleib ist deutlich sichtbar abgeflacht, dadurch ist die Feuerlibelle leicht von ähnlich gefärbten Heidlibellen zu unterscheiden.
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Blutrote Heidelibelle (Sympetrum sanguineum)
Vorkommen: Juni bis Oktober an stehenden Gewässern. Keine Gefärdung. Blutrote Heidelibellen (3.5mm-3.8mm) sind kleiner als Feuerlibellen und haben im Gegensatz zu ihren größeren Verwandten schwarze Beine. Heidelibellen gehören auch zu den Segellibellen (Zugehörigkeit Großlibellen) sind jedoch kleiner als manche Kleinlibellen (z.B. Prachlibellen).
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Gemeine Heidelibelle (Sympetrum vulgatum)
Vorkommen: Juli bis November an stehenden Gewässern jeder Art. Keine Gefärdung. Leicht verwechselbar mit der Großen Heidelibelle. Die Querbinde über der Stirn verläuft bei der Gemeinen Heidelibelle (im Gegensatz zur Großen) noch etwas an den Augen herab. Heidelibellen im Allgemeinen gehören mit zu den zutraulichsten Libellenarten. Besonders in der warmen Mittagssonne ist die Fluchtdistanz recht gering.
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Große Heidelibelle (Sympetrum striolatum)
Vorkommen: Juli bis Oktober an stehenden Gewässern jeder Art. Keine Gefärdung. Leicht verwechselbar mit der Gemeinen Heidelibelle. Die Große Heidelibelle hat einen zylindrischen, sich nur wenig verdickenden Hinterleib. Die Querbinde an der Stirn endet am Auge und läuft nicht daran herab. Die Große Heidelibelle ist geringfügig größer als die gemeine Heidelibelle (bei Ausgewachsenen Tieren ca. 3mm in der Körperlänge).
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Großer Blaupfeil (Orthetrum cancellatum)
Vorkommen: Mai bis Ende August an Teichen und Seen (besonders mit Sand- oder Kiesufer). Keine Gefärdung. Erkennungsmerkmal: Blaue Wachsbereifung des Hinterleibs, jedoch nicht bis ans Ende (Männchen). Weibchen: Gelber Hinterleib mit zwei parallelen Streifen.
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b) Falkenlibellen (Corduliidae)
Gemeine Smaragdlibelle (Cordulia aenea)
Die Gemeine Smaragdlibelle wird auch als Falkenlibelle bezeichnet. Vorkommen: Mai bis August an stehenden und langsam fließenden Gewässern. Gefärdung: Vorwarnliste. Die Smaragdlibelle hat eine metallisch glänzende Grünfärbung und fast vollständig grüne Augen. Im Gegensatz zur Glänzenden Smaragdlibelle verdickt sich der Hinterleib der Gemeinen Smaragdlibelle keulenförmig.
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c) Edellibellen (Aeshnidae)
Herbst Mosaikjungfer (Aeshna mixta)
Vorkommen: August bis Oktober an stehenden Gewässern aller Art. Keine Gefärdung. Erkennungsmerkmale: komplett braune Brust mit beiten gelben Seitenbinden. Antehumeralstreifen (= Steifen auf der Schulter) sind sehr schmal.
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Keilfleck Mosaikjungfer (Aeschna isoceles)
Vorkommen: Mitte Mai bis Anfang August an Seen mit Schilfbewuchs. Gefärdung: Stark gefährdet, in einigen Bundesländern vom Aussterben bedroht. Braune Körperfarbe und grüne Augen, gelbe Binden an der Brustseite. Der Name kommt von einem gelben, keilförmigen Fleck auf dem Rücken. Weibliche Tiere sind nur zur Paarung und Eiablage am Wasser.
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Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)
Vorkommen: Juli bis Oktober an stehenden Gewässern jeder Art. Erkennungsmerkmal: Zwei ovale gelb-grüne Flecken (Antehumeralstreifen) auf den Schultern, dunkle Bruststreifen auf der Brustseite. Die Blaugrüne Mosaikjungfer ist oft auch abseits von Gewässern zu finden. Ausgefärbte Männchen haben blau-grüne Augen.
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d) Flussjungfern (Gomphidae)
Grüne Flussjungfer (Ophiogomphus cecilia)
Vorkommen: Juni bis Ende September an sehr sauberen, sandigen und schnell fließenden Flüssen und Bächen. Gefärdung: sehr stark gefährdet; jedoch teilweise wieder zunehmende Population, da die Wasserqualität vieler Bäche und Flüsse besser wird. Erkennungsmerkmal: Grüne Brust mit dünnen Streifen, schwarzer Hinterleib mit gelben Flecken. Das Ende des Hinterleibs ist beim Männchen keulenförmig verdickt.
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